Annika Strebel im "Ländle"

Die 63. deutsche Weinkönigin Annika Strebel absolvierte ihren traditionellen Antrittsbesuch in Württemberg bekam eine abwechslungsreich gestaltete Einführung in die Vorzüge und Besonderheiten dieser schönen Region.
 

Antrittsbesuch der 63. Deutschen Weinkönigin im Weinland Württemberg

Deutsche Weinkönigin Annika Strebel: „Ein tolles Bild vom Weinland Württemberg“63. Deutsche Weinkönigin Annika Strebel

 „Ich habe vier Tage lang alle Facetten des Weinlandes Württemberg erleben dürfen“, bilanziert die Deutsche Weinkönigin Annika Strebel ihren Antrittsbesuch im viertgrößten deutschen Anbaugebiet:

„Ich habe ein tolles Bild von der Landschaft, den Weinen und den Menschen.“ Besonders beeindruckte sie die Mischung und den Zusammenhalt von Genossenschaften, Weinkellereien Weingütern, die „alle wissen, was sie wollen“. (Video)

Die 24-jährige Winzerin und Weinbaustudentin aus Wintersheim in Rheinhessen, der größten Weinbauregion Deutschlands, kommt aus einem Privatweingut mit 17 Hektar Weinbergen. Deshalb hat sie sich besonders für die Genossenschaften interessiert: „Deutschland muss noch mehr erfahren, welch große Rolle die Winzer in den Genossenschaften spielen. Da stecken Charaktere und viele engagierte jungen Leute dahinter“.

Gerade die jungen Initiativen in Heilbronn, Lauffen, Fellbach und Schwaigern begeisterten sie besonders. Aber auch die junge Generation in Weingütern wie Supp in Gellmersbach, Birkert in Adolzfurt,

 Kistenmacher-Hengerer (Junges Schwaben), Forsthof in Kleinbottwar, Sonnenhof in Gündelbach, Zimmer in Kernen-Stetten und Faigle in Horrheim, aber auch in der Weinkellerei Rolf Willy in Nordheim lernte sie kennen.

Für die Weinwerbung, die Bedeutung der Württembergischen Weingärtner-Zentralgenossenschaft und von Wein-Tourismus interessierte sie sich ebenso wie für die Arbeit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg. Die Württemberger könnten auf ihre Alleinstellungsmerkmale wie den „unterschätzen“ Trollinger und den Lemberger stolz sein. Als Lemberger-Fan ließ sie sich alle Facetten dieser Sorte

präsentieren. Auf dem Programm standen auch die WeinmanufakturLandschaft in Württemberg, Untertürkheim, die Fellbacher Weingärtner und Beispiele für Strukturentwicklungen

wie im Weinsberger Tal. Herzog Michael von Württemberg empfing die weinkönigliche Hoheit auf Schloss Monrepos in Stuttgart und überreichte ihr eine Rebpatenschaft für einen Steillagen-Weinsberg im Mundelsheimer Käsberg. In die Wein-Villa Heilbronn hatte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach das Gästebuch der Stadt mitgebracht. In Weinsberg wanderte sie über den Wein- und Rosenweg rund um die Weibertreu. In der Vinothek Weinsberg begegnete sie im Rahmen des Wein-Quiz-Abschlusses der Tageszeitung "Heilbronner Stimme" den Wein-Kunden.

Annika Strebel fasst zusammen: „Württemberg zeichnet sich durch seine Vielfalt aus: die Weine, die Menschen, die Landschaft, die unterschiedlichen Betriebsformen mit Gütern, Kellereien, Genossenschaften, die Dynamik und die Aufbruchstimmung.“

Die Württemberger Weinkönigin Petra Hammer, Weinprinzessin Stefanie Zimmer sowie Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl begleiteten die Deutsche Weinkönigin, die sich als „ Botschafterin des deutschen Weins“ versteht und jetzt Württemberg draußen gut informiert präsentieren kann. Der Weinbauverband Württemberg lädt die amtierende Deutsche Weinkönigin schon seit vielen Jahren zum Informationsbesuch ein.

Mehr Informationen zum Weinland Württemberg:

www.wwg.de