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    Spannende Unterhaltung bei einem Glas Wein

    Schon einige Jahre erfreuen sich regionale Weinkrimis wachsender Beliebtheit. Auch 2010 gibt es einige Neuerscheinungen, mit Leichen in Rheinhessen, im Ahrtal oder in Württemberg.
     
    Der Gmeiner-Verlag (www.gmeiner-verlag.de) versteht sich als „Spezialist für Spannungsromane, die im deutschsprachigen Raum spielen“ und hat Weinkrimis für eine ganze Reihe deutscher Weinbaugebiete im Programm. So spielt „Apollofalter“ an der Mosel, „Kabinettstück“ in Rheinhessen oder „Weinrache“ im Rheingau. Auch die Rebsortenspezialität des Taubertals „Tauberschwarz“ gibt einem Krimi den Titel. Daneben sind Weinkrimis des Gmeiner-Verlags im Ahrtal angesiedelt, beispielsweise das Buch „Winzertochter“ und auch die diesjährige Neuerscheinung „Henkersmahl“. 

    Zu den Bestsellern zählen die drei bisher erschienenen Weinkrimis des rheinhessischen Winzers Andreas Wagner mit den Titeln „Herbstblut“, „Abgefüllt“ und „Gebrannt“. Erstgenanntes Buch erschien bei Piper, die beiden anderen Titel im Leinpfad-Verlag. Dieser ist in der rheinhessischen Rotweinstadt  Ingelheim ansässig (www.leinpfad-verlag.de). Im September soll dort der vierte Weinkrimi von Andreas Wagner erscheinen. Er trägt den Arbeitstitel „Schnee von gestern“ und spielt erneut in Deutschlands größtem Weinbaugebiet Rheinhessen.

    Auch der Emons-Verlag (www.emons-verlag.de) deckt mit seinen Weinkrimis mehrere deutsche Weinbaugebiete ab. Verlegt werden beispielsweise die Eifel-Krimis von Carsten Sebastian Henn, die alle mit Wein und Essen zu tun haben. „In Vino Veritas“, „Nomen est Omen“ und „In Dubio pro Vino“ heißen drei der erfolgreichen  Julius-Eichendorff-Krimis des Autors und Weinjournalisten Henn, die im Ahrtal spielen. Sie sind auch als Hörbücher, gelesen von Jürgen von der Lippe, erhältlich. Auch die drei an der Deutschen Weinstraße angesiedelten Krimis von Markus Guthmann „Weinstraßenrallye“, „Weinstraßenmord“ und „Weinstraßenmarathon“ werden von Emons verlegt. Vergriffen ist beim Verlag derzeit die Weinkrimisammlung „Nur Bacchus war Zeuge“. Im Oktober erscheint dafür eine neue Anthologie mit Weinkurzkrimis unter dem Titel „Bis zum letzten Tropfen“ (Foto: Emons Verlag).

    Nach dem Erfolg von Carsten Klemann mit seinem Wein-Krimi „Moselblut“ aus dem Jahr 2007 erscheint bei Rowohlt (www.rowohlt.de) in diesem Oktober wieder ein Wein-Krimi. Der Debütroman "Das letzte Viertele" von Max Kellenberg spielt, wie der Titel schon andeutet, in Schwaben und es wird reichlich Trollinger getrunken. 

    In der Pfalz spielen auch die Kurzkrimis der im Grafitverlag (www.grafit.de) erschienenen Anthologie „Tatort Deutsche Weinstraße“, ebenso wie die beiden bei Plöger (www.ploeger-medien.de) erschienenen Sammelbände „Wein & Leichen“  bzw. „…noch mehr Wein & Leichen“, die Krimis des Südpfälzers Peter Dell „Leiche im Spätburgunder und „Sturm über der Südpfalz“ (www.knechtverlag.de) oder auch Anne Riebels „Riesling pur“ (www.societaets-verlag.de).

    Als Taschenbuch ist seit einigen Monaten nun auch der Weinkrimi „Wasser zu Wein“ der Erfolgsautorin Anne Chaplet bei List (www.ullsteinbuchverlage.de) erhältlich. Zum Tatort passt am besten ein Glas Riesling oder Spätburgunder aus dem Rheingau.


     
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